Friederike Zellner - passive Bewegungstherapie
Friederike Zellner - aktive Bewegungstherapie
Friederike Zellner - aktive Bewegungstherapie
Friederike Zellner - aktive Bewegungstherapie
Friederike Zellner - Water-Walker

Bewegungstherapie

Passive Bewegungstherapie

Die Gelenke werden in allen Ebenen durch den Physiotherapeuten durchbewegt. Der Muskel bleibt dabei elastisch und der Bewegungsumfang erhalten. Ohne passive Bewegungstherapie kann es zu Versteifungen der Gelenke oder sogar zu Verkürzungen der Sehnen kommen. Bei gelähmten Patienten kann das Bewegungsgefühl trainiert werden, bei Schmerzpatienten kann der Schmerz gelindert werden.

Aktive Bewegungstherapie

Durch die aktive Bewegungstherapie wird die Koordination, die Reaktion und das Gleichgewicht der Patienten gefördert. Die allgemeine Beweglichkeit wird verbessert und dadurch der Aufbau der Muskulatur ermöglicht. Anwendungsbeispiele:
Hunde: Trampolin, Gymnastikball
Hunde und Pferde: Hürden, Slalom
Pferde: Cavaletti und Elemente aus dem Trailtraining "Working Equitation"

Water-Walker (Keiper-Hydrotherapy-System)

Unterwasserlaufband für Hunde (www.water-walker.de)

Vor allem nach neurologischen Erkrankungen kann man die Bewegung und den Gang des Hundes schulen. Eine kontrollierte, physiologische Laufbewegung und die manuelle Untersützung des Therapeuten ist bei dieser Therapieform möglich. Der Wasserauftrieb reduziert das Eigengewicht des Hundes – dadurch ist diese Therapieform besonders gelenkschonend. Gleichzeitig führt der Wasserwiderstand zu einem effektiven Muskelaufbau und zu einer Kräftigung der Muskeln. Sinnvoll kann dieses Verfahren auch bei Arthrosen oder Übergewicht eingesetzt werden.

Vorteile des Water-Walkers gegenüber dem Schwimmen:
Der Hund trainiert den Bewegungsablauf, den er auch an Land ausführt, also auch exakt die Muskulatur, die er zum Laufen benötigt.
Unter Umständen kannn das Schwimmen bei bestimmten Erkrankungen mehr Schaden als Nutzen anrichten. Zum Beispiel findet je nach Schwimmstil sehr viel unkontrollierte Bewegung im Rücken und in den großen Gelenken der Vorder- und Hintergliedmaße statt (z.B. des Ellbogen- Hüft- und Kniegelenks). Im Allgemeinen gibt es beim Schwimmen auch weniger Möglichkeiten, die Bewegungen zu kontrollieren und Hilfestellungen zu leisten.